Zurück in die Steinzeit
Die anti-industrielle Revolution
Ayn Rand analysiert die Wurzeln der Technik- und Industriefeindlichkeit, und zeigt, welche Ideen dahinterstecken.
- Niveau
- Fortgeschritten
- Erschienen
- 2017
- Verlag
- Lichtschlag
- ISBN
- 393956267X
Worum es geht
Als in den 1960er Jahren die Neue Linke und die Hippie-Bewegung den Fortschritt zum Feind erklärten, war Ayn Rand eine der wenigen Stimmen, die dieser Strömung mit philosophischen Argumenten entgegentrat. In diesem Band versammelt sie Essays und Analysen, die damals entstanden und die Technikfeindlichkeit, den Egalitarismus und den aufkommenden Ökologismus als Angriff auf Vernunft und individuelle Freiheit deuteten.
Rand argumentiert, dass hinter der romantischen Sehnsucht nach einer vorindustriellen Welt kein harmloses Naturideal steckt, sondern eine Ablehnung des menschlichen Geistes als produktive Kraft. Wer Industrie und Technologie verteufelt, lehrt sie, greift letztlich die Grundlagen ab, auf denen Wohlstand, Selbstbestimmung und ein menschenwürdiges Leben beruhen. Ihr Maßstab ist dabei konsequent: Vernunft, Individualismus und Laissez-faire-Kapitalismus als zusammenhängende Ideen, nicht als bloße Wirtschaftspolitik.
Der Verlag stellt das Buch in den Kontext heutiger Debatten um politische Korrektheit, Multikulturalismus und Klimapolitik, Phänomene, die Rand in ihren Ursprüngen beschrieb, lange bevor sie die heutige Form annahmen. Ob man ihre Schlussfolgerungen teilt oder nicht: Die Lektüre schärft den Blick dafür, welche Weltbilder hinter politischen Bewegungen stehen und wie Ideen über Jahrzehnte wirken.
Das Buch eignet sich für alle, die Rands Denken jenseits ihrer großen Romane kennenlernen möchten, sowie für Leser, die philosophische Grundlagen politischer Strömungen des 20. Jahrhunderts besser verstehen wollen.
